Nutzen Sie unser Gästebuch. Wir freuen uns auf Ihre faire, wohlwollende und auch kritische Meinung.
Unter Alternativen / Links finden Sie Anregungen, wie Sie Ihren Garten auch ohne torfhaltige Erde gestalten können. Unter den Links für den BUND und NABU finden Sie viel wissenswertes, weshalb man torfhaltige Substrate unbedingt vermeiden sollte.
Wir freuen uns, Ihnen zudem die Firma Neudorff vorstellen zu dürfen, die ganz auf Ökologie setzt. Schauen Sie rein, es lohnt sich.
Der komplette Abbauantrag für das Gebiet Amselweg/Drosselweg ist als CD bei uns eingegangen! Jeder der Einsicht haben möchte, kann sich bei uns melden! Für Mitglieder habe ich alles in unserem Passwortgeschützten Mitgliederbereich eingestellt.
Wie bereits bekanntgegeben, hat der Landkreis Aurich den Torfabbau in Marcardsmoor genehmigt! Auch die aufschiebende Wirkung des Widerspruches wurde ausgesetzt und die Firma AWT hat umgehend mit ihrer umweltzerstörerischen Arbeit begonnen. Begründung: Nicht genügend Widerstand der Bevölkerung.
Das darf uns im geplanten Abbaugebiet Amselweg/Drosselweg nicht passieren. Wir sammeln schon jetzt Geld, um im Falle der Genehmigung notfalls bis zum Oberverwaltungsgericht in Lüneburg dagegen zu klagen.
Ein Widerspruch kostet ohne Gerichtsverfahren, aber mit anwaltlicher Hilfe, ca. 1000,-€. Sollte man sich dann vor Gericht wiederfinden, werden nochmal 5000,-€ fällig. Bitte unterstützen SIE uns durch eine kleine Geldspende oder eine Mitgliedschaft mit 25,-€ Jahresbeitrag.
Leider mussten wir unseren Widerspruch in Marcardsmoor aufgeben, weil aus Marcardsmoor lediglich 60,-€ als Spenden eingingen. Schade, denn wir hätten eine realistische Chance gehabt, den Wahnsinn zu verhindern.
Unsere Bankverbindung:
BI gegen Torfabbau Wiesmoor e. V.
Raiffeisen-Volksbank e. G.
Kto-Nr.: 0237800000
Blz.: 28562297
Unterschriften-Aktion
Wie bereits die ON, OZ und der Harlinger berichtet haben, sammeln wir Unterschriften gegen den Torfabbau in Niedersachsen, speziell in Wiesmoor und Marcardsmoor! Unser Ziel für Wiesmoor sind mindestens 6000 Unterschriften! Diese Unterschriften werden wir der Stadt Wiesmoor zur Kenntnisnahme vorlegen und dann der Landesregierung Niedersachsen übergeben.
Bitte helfen SIE uns mit IHRER Unterschrift, den unsinnigen industriellen Torfabbau für immer abzuschaffen.
Leserbrief zum Thema
"Unsere Enkel müssen später damit leben"
vom 23.09.2009 in der OZ.
Frau Dirks äußert sich in dem Artikel kritisch zum geplanten Torfabbau in Marcardsmoor und regt an, sich Gedanken über eine Folgenutzung des entstehenden Brachlandes zu machen. Außerdem gibt sie
zu bedenken, dass auch die Lärmbelästigung und die Verwüstung der Landschaft verheerend und unwiederbringlich sind. Der Landkreis Aurich habe aber in dieser Sache das letzte Wort!
Der Bürgermeister Alfred Meyer und Bauamtsleiter Johannes Bohlen machten deutlich, dass die Stadt keine Handhabe hat, den geplanten Torfabbau zu verhindern, was so nicht der Wahrheit entspricht!
Diese Fläche ist zwar im Landesraumordnungsprogramm als vorrangiges Rohstoff-Gewinnungsgebiet ausgewiesen, aber die Stadt Wiesmoor hat sehr wohl Möglichkeiten, dieses zu verhindern! Ich frage
mich:
"Warum befürwortet die Stadt Wiesmoor, ohne großen Einspruch, den Torfabbau"?
"Warum stellt die Stadt Wiesmoor nicht einen Antrag auf Streichung dieser Vorranggebiete im Raumordnungsprogramm des Landes Niedersachsen???"
Das Land Niedersachsen erarbeitet gerade eine Neuauflage des Raumordnungsprogrammes. Das ist die große Chance, die ganze Diskussion um den Torfabbau und die erheblichen Belastungen für Mensch und
Natur für immer zu beenden!
In dem jetzigen Landesraumordnungsprogramm werden große Abbaugebiete ausgewiesen, die schon lange besiedelt sind. Es ist in diesem Fall total veraltet und bedarf einer Überarbeitung!
Wenn man die schwarzen, toten Flächen in Wiesmoor/Mullberg betrachtet, kann man sich sehr wohl vorstellen, wie viele attraktive Wiesmoorer Gebiete bald aussehen werden!
Die Verantwortung für diese Ausbeutung an Bürger und Natur können nicht einfach an den Landkreis Aurich und das Land Niedersachsen abgeschoben werden. Außerdem gibt es ein Moorschutzprogramm in
Niedersachsen, gegen das diese Abbaugebiete aufs gröbste verstoßen!
Ich möchte mich später nicht fragen lassen, warum wir es zugelassen haben, dass Wiesmoor auf diese Art und Weise verschandelt wurde. Der Bürgermeister, die Stadträte und auch wir Bürger haben
hier eine große Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen!
Frau Dirks hat schon Recht, wenn sie sich fragt, wer hier den Profit macht und wer das Nachsehen hat.
Alfred Marzodko
„Bürgerinitiative gegen den Torfabbau Wiesmoor e. V."
Zentrale Außenstelle des LBU
Klaus (Freitag, 02 Dezember 2011 08:05)
Moin,
ich möchte mich hier mal als Befürworter des Torfabbaus outen. Denn ganz klar ist schon seit 1960 geregelt, dass LEBENDE MOORE nich mehr abgetorft werden dürfen. Der Torf im Moor würde durch Oxidation und Mineralisierung allein verschwinden, da es kein lebendes Moor in Wiesmoor ist. Dies gilt für fast alle "Moorflächen" in Deutschland. Nach einer Abtorfung muss die abgetorfte Fläche DAUERHAFT dem Naturschutz zugeführt werden und einen ökologisch höherwertigen Zustand aufweisen, als vor der Abtorfung. Die Landwirtschaft macht nur Presse gegen den Torfabbau, da sie ihre Flächen an den Naturschutz verliert.
Zum Nutzen:In England wurde bereits der Torfabbau komplett verboten und mit Maßnahmen wie Enteignungen usw. durchgeführt. Dem dortigen Erwerbsgartenbau hat dies horrende Schäden verursacht, weil die Kultursubstrate zur Aufzucht von Gemüsesetzlingen komplett aus dem Ausland importiert werden mussten. Mittlerweile erwägt die Regierung sogar wieder den Torfabbau zuzulassen.
Grüße an alle Wutbürger
Klaus
roland adam (Dienstag, 18 Oktober 2011 20:07)
https://picasaweb.google.com/104813521960603476793/WiederWirdEinMoorZerstort#5608292044771852418
http://www.youtube.com/watch?v=KGgcNVKdffs
wir sind weiterhin bei euch ,den tieren und der natur ----läuft ja derzeit mal wieder ne grosse finanzierungkampagne für den erhalt der moore ------nur in wiesmoor kommt das wohl nicht an
Jana (Donnerstag, 19 Mai 2011 09:05)
Hallo aus dem Süden des landes!
Ich habe gerade von dem Wahnsinn erfahren der bei euch passiert. Lasst euch nicht unterkriegen! Kämpft! Ich bin bei den Parkschützern die sich zur Wehr setzen gegen dieses Unsinnige S21 in Stuttgart!
Schaut was wir mit unserem Widerstand erreicht haben! Wir sind nicht machtlos!
Setzt euch zur Wehr gegen die Gier nach Geld!
ich werde weitere menschen informieren - das muss ednlich ein ende haben wie wir mit der Erde umgehen.
LG
Jana
Sonja Woyke, Bisingen (Samstag, 29 Januar 2011 04:00)
Mit Entsetzen muss ich lesen, dass euer artenreiches Moor vernichtet wird. Soeben habe ich auf youtube ein Video übers Moor angeschaut. Zusätzlich zu meinem Entsetzen bekam ich feuchte Augen. Was ich im Video sah, waren seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Viele Vogelarten, Greifvögel, Reptilien, Insekten, Säugetiere.... viele nichts ahnende und unschuldige Mitgeschöpfe, deren Lebensraum (Heimat) zerstört werden soll. Euer Moor ist ein Juwel. Ein weiterer Abbau muss sofort gestoppt werden. Ich kann kaum glauben, was in eurem Moor von statten geht. Unfassbar und traurig !
Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir auf der Erde nur zu Gast sind, und mit meiner Tier- und Naturliebe im Herzen, wünsche ich euch alle Kraft und Durchhaltevermögen die ihr braucht, um zu bestem Erfolg zu gelangen.
P.S: In einer Tageszeitung las ich neulich, dass eine Ministerin (ich glaub es war Frau Gönner ?) den Städten und Kommunen nahelegte, sie mögen innerstädtische oder innerdörfische Baulücken nutzen, bevor sie noch mehr Natur verbauen. Ich denke das sollte zukunftweisend sein. Für die Natur, als auch für die Menschen und die teilweise „Wiederbelebung" der Innenstädte und Gemeinden.
Daumen sind gedrückt für euch, und lieben Gruss
Sonja Woyke
Hilde Harms, Wiesmoor (Mittwoch, 19 Januar 2011 14:18)
Ich bin sehr bestürzt und traurig, wie die Stadt Wiesmoor mit unserer Natur umgeht. Leider sitzen wir Einwohner "am kürzeren Hebel", denn es dreht sich doch alles nur um das liebe Geld. Da die Stadtkasse leer ist, muss nun "neues Geld" fließen. Ich verfolge als Wiesmoorerin mit Bestürzung, dass so viele erhaltenswerte Dinge zerstört werden. Was hätte man z. B. aus dem alten Kraftwerk machen können!? Warum musste die Festhalle abgerissen werden? Dann das Abtorfen der Moore - ich finde es unglaublich. Wieviel erhaltenswerte Natur wird zerstört. Wieviele Lebewesen getötet und den Lebensraum genommen. Dafür habe ich keine Worte mehr.Meiner Meinung nach kann man durch diese Handlungen keine Touristen gewinnen - das Angebot "Blumenhalle" und "Blumencenter" wird die Touristen auf Dauer nicht nach Wiesmoor ziehen.
Hilde Harms
Bernd aus der Diepholzer Moorniederung (Mittwoch, 12 Mai 2010 09:43)
Ein Jammer! Sollte es im Jahr 2010 nicht geradezu eine gesellschaftliche Verpflichtung sein, alle verbliebenen Hochmoorreste zu schützen, wo es nur geht? Und das nicht nur wegen Klimaschutz und Artenerhalt! Mit der kurzfristigen und wenig nachhaltigen Profit-Denke wird sich die Stadt Wiesmoor keinen gefallen tun!
Kämpft weiter, liebe BI!
Fabian Reiß (Freitag, 09 April 2010 11:20)
Ich wünsche euch viel Glück beim Erhalt des Hochhmoores, denn ich möchte auch gerne mal in einem in einem Hochmoor spazieren gehen. Ich
Versuche mit meiner Klasse auch dafür zu
kämpfen.
Liebe Grüße und viel Erfolg.
Roland Adam (Freitag, 09 April 2010 10:51)
Leider wieder einmal Negativschlagzeilen aus Ostfriesland
Einmal sollten und wurden Krähenvögel für den Naturschutz gefangen und erschlagen
Das Projekt wurde nach 10.000 erschlagenen Vögeln gestoppt.
Anders sieht es wohl aus,wenn keine Tiere für den Niedergang von Flächen und Tierarten verantwortlich zu machen sind. Stattdessen Euro-Interessen im Vordergrund stehen . Dann vernichtet man mal eben ein seltenes Hochmoorbiotop - für einen Stoff der längst überflüssig und ersetzbar im Gartenbau ist -um anschliessend die Fläche nicht wieder naturnah zu ersetzen - nein ein Baugebiet soll dort entstehen -wo heute noch Kehlchen singen -Fledermäuse ihr Zuhause haben ebenso zahlreiche Amphibien und Schleichen .
Das alles im Jahr 2010 wo das Wissen eigentlich grösser sein sollte und selbst in den Rathäusern vorhanden sein sollte .
Es gibt da ein Lied --------Karl der Käfer wurde nicht gefragt -man hatte ihn einfach fortgejagt ......
Oder wie selbst schon die alten Indianer voraussahen :
Erst wenn der letzte Fisch gefangen -der letzte Fluss vergiftet und der letzte Baum gerodet wurde, werdet ihr merken ,dass man Geld nicht essen kann
Roland Adam
Insel-Emil (Mittwoch, 07 April 2010 11:24)
Bitte mehr Mut und bitte mehr Gegenwehr. Ich habe oft Urlaub in der Gegend gemacht und möchte auch weiter kommen. Ich komme um die Natur und die Vögel zu beobachten. Ich will keine Bagger und keine Brachen sehen.
Zugereister (Donnerstag, 07 Januar 2010 15:14)
Seit langem verfolge ich mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen in Wiesmoor zum Thema „Torfabbau“. Ich finde es sehr anerkennens- und bewundernswert, dass es doch noch Menschen gibt, die sich nicht alles von den Politikern gefallen lassen und sich gegen krasse Fehlentscheidungen wehren. Vor vielen Jahren habe ich meinen Wohnsitz bewusst in das aufstrebende Wiesmoor verlegt, da mir die Stadt und die „Versorgungsstruktur“ zusagten und die wunderschöne, grüne Landschaft in der nahen Umgebung Erholung pur bot. Meine Begeisterung für Wiesmoor ist inzwischen in große Enttäuschung umgeschlagen. Denn mit „kurzsichtigen“ Entscheidungen zerstören die Herren im Rat bewusst alles rundum, was an die Entstehung und Geschichte des Ortes erinnert. Dazu gehörten z. B. das alte Kraftwerk, die Festhalle und auch die Moore. Wie der Bürgermeister öffentlich bekannt gab, sind die Kassen leer und nun wird krampfhaft nach möglichen Einnahmequellen gesucht. Dafür wird sogar die Natur geplündert und in Kauf genommen, dass große Moorflächen für immer und ewig zerstört werden. Was sind das nur für Personen, die mit scheinheiligen Argumenten intakte und lebenswerte Naturlandschaften hemmungslos verscherbeln? In Ostfriesland ist inzwischen der größte Teil der Moore durch jahrelange industrielle Abtorfung vernichtet worden. Es wird nun höchste Zeit, alles zu unternehmen, um den „kläglichen Rest“ unbedingt für die Zukunft zu erhalten. Daher rufe ich alle auf (nicht nur Wiesmoorer), diesem Frevel an der Natur Widerstand zu bieten und die BI in ihrer Arbeit mit allen Kräften zu unterstützen. Ich bin jedenfalls dabei.
Helene (Mittwoch, 06 Januar 2010 22:01)
Schade,dass Ihnen alle Einträge verloren gegangen sind! Ich verfolge die "Torfabbaugeschichten" sehr aufmerksam! Es waren doch sehr interessante Beiträge dabei! Ich wünsche Ihnen viel Glück in diesem Kampf und machen Sie und ihre BI so weiter!! Meine Unterschrift haben Sie schon!
al-mar (Mittwoch, 06 Januar 2010 21:31)
LEIDER SIND DURCH EINEN TECHNISCHEN DEFEKT ALLE EINTRÄGE GELÖSCHT WORDEN!
WIR FREUEN UNS ÜBER JEDEN EINTRAG "POSITIV ODER NEGATIV" ABER DENKT DARAN, IMMER SACHLICH UND OHNE PERSÖNLICHE ANGRIFFE!