WAS WIR WOLLEN!

Die letzten noch vorhandenen Hoch- und Niedermoore in Niedersachsen sollen geschützt werden, denn:

 

Moore sind ein wertvoller Bestandteil unserer Niedersächsischen Naturlandschaft.

Wie bekannt, spielen sie eine sehr bedeutende Rolle im globalen Kohlenstoffhaushalt.

 

Hoch- und Niedermoore sind wichtige Speicher für Klimakiller, vor allem CO2 und Methan.

 

Durch die fast vollständige Entwässerung werden die zum Teil seit Jahrtausenden im Moor gespeicherteen Treibhausgase wieder freigesetzt. Etwa 8,5% der "menschengemachten" CO2 - Emissionen in Niedersachsen stammen aus entwässerten Mooren.

 

Das heißt, in den geplanten Torfabbaugebieten werden ca. 6,4 t Co2 pro Hektar im Jahr x 117 Hektar x 20 Jahre = ca. 15000 Tonnen CO2 freigesetzt!!!

 

MOORSCHUTZ IST DESHALB EIN SEHR WICHTIGER BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ 

 

Der Mensch kann nicht ohne die Natur leben, aber die Natur kann ohne den Mensch leben    

 

Darum sehen wir uns in der Verantwortung diese letzten wertvollen Moorlandschaften zu erhalten, um auch den nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt übergeben zu können. Es kann nicht sein, dass unser Heimatboden in Torfsäcke verpackt, irgendwo landet, oder sogar für Park- und Golfanlagen in den mittleren Osten exportiert wird.

 

ES GEHT NICHT DARUM, EINFACH STILL ZU BLEIBEN

 

Man darf nicht hinnehmen, dass unsere schöne Landschaft durch den Torfabbau verunstaltet und zahlreiche Lebewesen und Gewächse vertrieben, bzw. ausgerottet werden.

 

DESHALB: Tun SIE etwas, wenn SIE nicht wollen, dass unser Landschaftsbild zerstört wird, oder IHRE Lebensqualität gemindert werden soll. 

 

Es geht darum, seine Stimme zu erheben, seine Unzufriedenheut zu zeigen, um den Politikern und Zuständigen des Bürgers Präsenz zu vermitteln. Es muss ihnen verdeutlicht werden, dass sie ihre Profit- und Machtgier nicht auf Kosten der Anwohner und der Umwelt ausleben dürfen!

 

JEDER KANN SEINEN BEITRAG LEISTEN, UM DEN INDUSTRIELLEN TORFABBAU ZU VERHINDERN!

 

Es geht darum, die Moore als bedeutenden Lebensraum zu erhalten.

 

DIE FATALEN FOLGEN SIND VIELFÄLTIG.

 

Die Zerstörung der Identität des Moores durch tiefgreifende Entwässerungsmassnahmen und entfernen der Vegetations- und Torfdecke.

Durch teilweises Anschneiden des mineralischen Untergrundes, wird einerseits die Abdichtung nach unten zerstört und zum Anderen der durch Nährstoffarmut gekennzeichnetet Gewässermechanismus verändert.

Es ertrinken zahlreiche Jungvögel in den schmalen und mehr als 1,0 m tiefen Entwässerungsgräben für die maschinelle Abtorfung.

In einem intakten Moor leben den Verhältnissen angepasste Tier- und Pflanzenarten und für sie gibt es kaum andere Rückzugsgebiete oder Ersatzlebensräume.

 

Obwohl dieses Moor durch die jahrelange Entwässerung bereits geschädigt ist, fungiert es immer noch als gewaltiger Wasserspeicher und ist die Grundlage für die Entstehung von Kleinstlebewesen (Insekten). Dies ist die Lebensgrundlage für über 60 Vogelarten (vom Eisvogel bis zum Mäusebussard) sowie etwa acht Fledermausarten. Eine Renaturierung - sprich Wiedervernässung - ist jederzeit möglich und würde der schon stark zurückgedrängten Natur eine Regeneartionsmöglichkeit bieten. Obwohl das Bundesland Niedersachsen noch recht "grün" aussieht, ist es mittlerweile eine bestätigte Tatsache, dass die Natur doppelt so schnell zerstört wird, wie sie sich regenerieren kann. Eine tote Landschaft ist auch für den Menschen lebensfeindlich. Täglich werden in Deutschland rund 130 Hektaren Kulturland "verbraucht".

WIE SIEHT EINE EHEMALS GRÜNE, BLÜHENDE MORRLANDSCHAFT NACH DEM TORFABBAU AUS?

ERSCHRECKEND ERSCHRECKEND

Am südlichen Drosselweg/Birkkhahnweg wird schon seit geraumer Zeit das Hochmoor abgetorft.

Dort kann man die entsetzlichen folgen der Naturschändung hautnah beobachten.

Die schöne, weitläufige und sattgrüne Landschaft, die als Naherhohlungsgebiet bei Einheimischen und Touristen gleichermassen beliebt war, existiert nicht mehr.

Statt dessen ist dort eine riesige

 

BITTERFELDLANDSCHAFT

 

entstanden - ohne jegliches Lebenszeichen! 

 

 

Die Wildtiere wurden ihres natürlichen Lebensraumes beraubt und die Pflanzenwelt unwiederbringlich zerstört!

 

Selbst wenn im Laufe der Jahre auf den brachliegenden Hochmoorflächen ein Binsenmeer entstanden währe, böte es immer noch einen unendlich besseren Anblick, als eine schwarze, zerfurchte, aufgewühlte Mondlandschaft!!! Nie wieder wird dort diese einzigartige Naturlandschaft in ihrer bisherigen Form entstehen können.

 

ADE, DU SCHÖNE BLUMENSTADT UND LUFTKURORT WIESMOOR

 

Um den ruinösen Bodenabbau in den Hochmooren zu verhindern, sind wir für jede aktive und finanzielle Unterstützung DANKBAR.

Torfabbau gehört ins Museum, jedoch nicht mehr in unsere Landschaft.

 

Bitte werden SIE Mitglied in unserer

BÜRGERINITIATIVE GEGEN DEN TORFABBAU e. V.

 

Quellenangaben:

Auszüge aus Leserbriefen

Auszüge aus Presseberichten OZ, Anzeiger für Harlinger, Ostfrieslandmagazin

 

WWF Hintergrundinformation

Torfabbau zerstört Moore März 2005

Informationsdienst Niedersachsen 04. 2003, 03.2006

 

 

Torfabbau in Wiesmoor
Die letzten noch vorhandenen Hochmoore in Niedersachsen sollen geschützt werden, denn:
Moore sind ein wertvoller Bestandteil unserer Niedersächsischen Naturlandschaft
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